Start Steiermark Formel-1-Wochenende in Spielberg: 20 illegale Drohnenflüge entdeckt

Formel-1-Wochenende in Spielberg: 20 illegale Drohnenflüge entdeckt

Polizei bei der Formel 1
Foto LPD Steiermark

Mehr als 300.000 Besucherinnen und Besucher, nur wenige Zwischenfälle und knapp 20 aufgespürte illegale Drohnenflüge: Nach dem Formel-1-Wochenende am Red Bull Ring in Spielberg ziehen Behörden und Einsatzkräfte eine positive Bilanz.

Trotz des großen Besucherandrangs verliefen An- und Abreise laut Polizei weitgehend reibungslos. Vor allem am Rennsonntag kam es dank eines gemeinsam mit Veranstalter, Behörden und Polizei abgestimmten Verkehrskonzepts zu keinen nennenswerten Verzögerungen.

Erstmals Fahrradpolizei im Einsatz

Rund um die Rennstrecke und auf den Campingplätzen setzte die Polizei vor allem auf Prävention und den direkten Kontakt mit den Fans. Erstmals war in Spielberg auch die Fahrradpolizei im Einsatz. Sie sorgte insbesondere im Bereich der Zweiradfahrer für mehr Sicherheit und Ordnung.

Kaum Straftaten trotz Besucheransturm

Angesichts von mehr als 300.000 Gästen blieb die Zahl der Straftaten gering. Die Polizei registrierte lediglich einzelne Sachbeschädigungen, kleinere Diebstähle und Körperverletzungen. Im Straßenverkehr kam es zu einigen Unfällen, außerdem mussten mehrere alkoholisierte Lenker ihren Führerschein abgeben.

Konsequentes Vorgehen gegen Drohnen

Ein Schwerpunkt des Sicherheitskonzepts war die Überwachung des Flugverbots für private Drohnen. Mithilfe moderner Drohnenabwehrtechnik entdeckten die Einsatzkräfte knapp 20 unerlaubte Drohnenflüge.

Gegen die jeweiligen Drohnenpiloten wurde eingeschritten. Dabei hob die Polizei vorläufige Sicherheitsleistungen in Höhe von mehreren tausend Euro ein.

Lob für Einsatzkräfte

Auch politische Vertreter verschafften sich vor Ort ein Bild von der Sicherheitsarbeit. Staatssekretär Jörg Leichtfried sowie Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom besuchten die Führungsstäbe und bedankten sich bei Polizei, Einsatzorganisationen und Behörden für den Einsatz.

Auch die behördliche Einsatzleiterin, Bezirkshauptfrau Nina Pölzl, zog eine positive erste Bilanz. Sie hob die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen hervor und betonte, dass diese wesentlich dazu beitrage, das Formel-1-Wochenende im steirischen Murtal zu einer der sichersten Sportgroßveranstaltungen zu machen.

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