Start Freizeit & Lifestyle FunPark Graz – Das sagt die Messe zu unseren Fragen

FunPark Graz – Das sagt die Messe zu unseren Fragen

FunPark Graz

Der FunPark Graz startet 2026 erstmals als eigenständiges Event auf dem Gelände der Messe Graz – mit freiem Eintritt, neuen Attraktionen und einem klaren Fokus auf Erlebnis statt klassischer Messe. Unter dem Motto „Höher. Schneller. Weiter.“ kündigt der Veranstalter ein umfangreiches Angebot mit Fahrgeschäften, Thementagen und eigenem Kinderbereich an.

Doch was ist tatsächlich neu – und wo liegen die Unterschiede zu den bisherigen Vergnügungsparks der Frühjahrs- und Herbstmesse? Wir haben bei Messe Graz Pressesprecherin Daniela Schmid nachgefragt. Dabei ging es unter anderem um das Konzept des FunPark, die angekündigten Rabattaktionen, die Preisgestaltung bei Fahrgeschäften und Gastronomie sowie um das neue Riesenrad. Auch die Situation der Anrainer und die Lärmbelastung war Thema unserer Anfrage.

Was unterscheidet den FunPark vom Vergnügungspark der (bisherigen) Frühjahrsmesse und Herbstmesse?

Der FunPark Graz ist ein eigenständiges Format ohne klassische Messe oder Ausstellung. Der Fokus liegt klar auf freiem Eintritt sowie auf einem intensiven Erlebnisangebot für Kinder und Familien. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Spaß, Freude und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt stehen.

Rabattaktionen von 50% bei ausgewählten Attraktionen: Wovon hängt diese Auswahl ab? Welche Fahrgeschäfte nehmen teil?

Die Rabattaktionen sind bewusst breit angelegt: Es nehmen sämtliche Fahrgeschäfte sowie alle Kinderfahrgeschäfte teil. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Besucher:innen – insbesondere Familien – gleichermaßen von den Aktionstagen profitieren. „Ausgewählt“ bezieht sich darauf, dass vor allem Gastrobetriebe zum Beispiel ein Produkt aus ihrem Sortiment vergünstigt anbieten.

Welchen Einfluss hat die Messe Graz auf die Preise der Gastro und Fahrgeschäfte. In den letzten Jahren waren diese bereits sehr überzogen.

Die Preisgestaltung liegt ausschließlich bei den einzelnen Betreiber:innen der Fahrgeschäfte und Gastronomiestände. Die Messe Graz hat darauf keinen Einfluss und greift hier auch nicht regulierend ein.

Ist das Riesenrad das gleiche wie eh und je?

Nein, beim FunPark Graz kommt ein deutlich größeres Riesenrad zum Einsatz. Während das bisher bekannte Modell rund 13 Meter hoch ist, misst das neue Riesenrad etwa 50 Meter und überragt damit sogar den Messeturm um knappe 10 Meter. Dadurch ergibt sich ein völlig neuer, deutlich weiterreichender Ausblick über Graz.

Nachfrage zu Anrainern und Lärmbelastung

Uns sind Beschwerden von Anrainerinnen und Anrainern aus dem Vorjahr bekannt. Diese berichten von spürbaren Vibrationen der Fensterscheiben sowie von starker Musikbeschallung bis etwa 24 Uhr in den angrenzenden Wohnungen. Im Unterschied zu klassischen Musikveranstaltungen, bei denen die Lautstärke meist ab 22 Uhr reduziert wird, besteht beim FunPark beziehungsweise Vergnügungspark am Wochenende eine längere Belastung.

Wie geht die Messe Graz mit dieser Situation um?

Die Messe Graz nimmt die Anliegen der Anrainer:innen sehr ernst. Für den FunPark gelten – wie für alle Veranstaltungen am Freigelände – klare behördliche Auflagen. Wir sind an die geltenden Lärmschutzrichtlinien gebunden und verpflichtet, die festgelegten Schallgrenzwerte zu den jeweiligen Uhrzeiten einzuhalten.

Zur Sicherstellung dieser Vorgaben gibt es am Gelände definierte Immissions-Messpunkte, über die die Lautstärke laufend erfasst und protokolliert wird. Dadurch kann im Falle einer Überschreitung der Grenzwerte unmittelbar reagiert werden.

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