Die ASFINAG warnt derzeit vor einer großen Welle betrügerischer E-Mails. Die Nachrichten wirken auf den ersten Blick wie offizielle Mitteilungen der ASFINAG oder des ASFINAG Service-Centers. Tatsächlich versuchen Kriminelle damit, an persönliche Daten und Kreditkarteninformationen zu gelangen. Auch in unserem Postfach sind bereits zahlreiche dieser gefälschten Nachrichten (siehe Screenshot oben) gelandet.
Betrüger täuschen offene Vignetten-Forderung vor
In den gefälschten E-Mails behaupten die Absender, dass Kundinnen und Kunden ohne gültige Vignette auf einer Autobahn oder Schnellstraße unterwegs gewesen seien. Deshalb bestehe angeblich eine offene Forderung.
Die Betrüger stellen in Aussicht, dass Betroffene ein Verwaltungsstrafverfahren vermeiden könnten. Dafür sollen sie eine rückwirkende 10-Tages-Vignette um 12,36 Euro kaufen. In der Nachricht findet sich dafür ein Button mit der Aufschrift „Ersatzmaut jetzt bezahlen“.
Genau dieser Link führt jedoch nicht zur ASFINAG, sondern auf eine betrügerische Seite. Dort sollen Nutzerinnen und Nutzer persönliche Daten oder Kreditkarteninformationen eingeben. Anschließend können Kriminelle diese Daten missbrauchen oder höhere Beträge abbuchen.
ASFINAG: Betrag und Absenderadresse genau prüfen
Die ASFINAG betont, dass diese E-Mails nicht von ihr stammen. Auch wenn die Nachrichten häufig im Design der ASFINAG gestaltet sind, verraten meist die Absenderadressen den Betrugsversuch.
Außerdem weist die ASFINAG darauf hin, dass die genannte Summe von 12,36 Euro untypisch ist. Kundinnen und Kunden sollten daher besonders vorsichtig sein, wenn sie eine solche Zahlungsaufforderung erhalten.
Das solltest du jetzt beachten
Die ASFINAG rät dringend, bei verdächtigen E-Mails nicht auf Links zu klicken. Außerdem solltest du keine persönlichen Daten und keine Kreditkarteninformationen eingeben.
Prüfe immer zuerst die Absenderadresse und den Inhalt der Nachricht. Öffne keine Zahlungslinks aus verdächtigen E-Mails. Wer unsicher ist, sollte direkt über die offizielle Website oder den Mautshop der ASFINAG gehen und nicht über Links aus einer E-Mail.
























































