Ein grüner Laserstrahl hat am Donnerstagabend, 16. Juli 2026, die Besatzung eines Privatflugzeugs beim Landeanflug auf den Flughafen Graz geblendet. Trotz des gefährlichen Zwischenfalls konnten Fluglehrer und Flugschüler den Trainingsflug sicher fortsetzen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung der Luftfahrt.
Das zweimotorige Privatflugzeug war von Wiener Neustadt nach Graz unterwegs. Gegen 22:10 Uhr befand sich die mit drei Personen besetzte Maschine in rund 500 Metern Höhe im Anflug auf den Flughafen Graz, als die Cockpitbesatzung mehrmals von einem grünen Laserstrahl geblendet wurde.
Der 47-jährige Fluglehrer und seine beiden Flugschüler reagierten laut Polizei besonnen. Der 35-jährige Pilot führte das geplante Touch-and-Go-Manöver am Flughafen Graz durch und setzte den Trainingsflug anschließend ohne weitere Zwischenfälle in Richtung Süden fort.
Fahndung blieb ohne Erfolg
Nach dem Vorfall informierte die Besatzung die Austro Control per Funk. Diese erstattete Anzeige bei der Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Bereich der Grazer Innenstadt nach dem oder den bislang unbekannten Tätern verlief jedoch erfolglos.
Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gefährdung der Sicherheit der Luftfahrt nach § 186 Strafgesetzbuch.
Polizei warnt vor hohen Strafen
Die Polizei weist darauf hin, dass Laserpointer für Flugzeugbesatzungen eine erhebliche Gefahr darstellen können. Bereits eine Blendung im Cockpit kann kritische Situationen verursachen.
Wer ein Luftfahrzeug absichtlich mit einem Laser anstrahlt und dadurch die Sicherheit der Luftfahrt gefährdet, muss mit einer Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren rechnen. Sollte die Tat schwerwiegendere Folgen nach sich ziehen, drohen noch höhere Strafen.





























































