In Graz steht ab Juni eine wichtige Modernisierung der Bahninfrastruktur bevor. Die ÖBB-Infrastruktur AG erneuert die Eisenbahnbrücke in der Triesterstraße umfassend. Das Bauwerk liegt auf der Strecke zwischen Graz Hauptbahnhof und Graz Ostbahnhof und stammt in seiner derzeitigen Stahlkonstruktion aus dem Jahr 1972. Teile der Widerlager sind deutlich älter und reichen bis ins Jahr 1870 zurück.
Mit der Sanierung soll die Brücke technisch auf den aktuellen Stand gebracht und für die kommenden Jahrzehnte gesichert werden. Das bestehende Stahltragwerk erhält unter anderem einen neuen Korrosionsschutz. Auch die Widerlager werden verstärkt und erneuert. Zusätzlich errichten die ÖBB neue Randwege, neue Brückenlager sowie einen Anprallträger, der die Konstruktion künftig besser vor möglichen Fahrzeugschäden schützen soll.
Die Bauarbeiten beginnen am 1. Juni 2026 mit vorbereitenden Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem Kampfmittelsondierungen und Erdarbeiten. Die intensivste Bauphase ist für den Zeitraum von 8. bis 23. August 2026 vorgesehen. In diesen gut zwei Wochen wird das Tragwerk ausgehoben, saniert und anschließend wieder eingesetzt.
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Für diese Arbeiten ist eine Gesamtstreckensperre zwischen Graz Hauptbahnhof und Gleisdorf erforderlich. Fahrgäste müssen in dieser Zeit auf einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ausweichen. Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist laut ÖBB für Ende September 2026 geplant.
Straßensperre vom 8. Juni bis 13. September 2026
Auch im Straßenverkehr kommt es zu Einschränkungen. Wegen der beengten Platzverhältnisse im Baustellenbereich wird die Triesterstraße im Bereich der Verbindung zum Karlauergürtel entlang der Justizanstalt Karlau gesperrt. Die Sperre gilt von 8. Juni bis 13. September 2026 und betrifft auch den Geh- und Radweg. Zusätzlich sind temporäre Umleitungen im Umfeld vorgesehen. Die entsprechenden Verkehrsführungen werden vor Ort beschildert.
























































