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ÖBB erweitern Lehrwerkstätte in Graz

ÖBB Lehrwerkstätte in Graz
Vorständin Silvia Angelo (ÖBB Infrastruktur) mit Lehrlingen in der Lehrwerkstätte in Graz. © ÖBB / Chris Zenz

Die ÖBB investieren in Graz weiter in die Ausbildung junger Fachkräfte. Konkret erweitern sie ihre Lehrwerkstätte um rund 640 Quadratmeter. Damit reagieren sie auf den steigenden Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs im technischen Bereich.

Bei einem Besuch vor Ort informierten sich Peter Hanke, Silvia Angelo und Roman Hebenstreit über die geplanten Maßnahmen. Die Erweiterung soll bereits im kommenden Lehrjahr wirksam werden.

1,7 Millionen Euro für moderne Ausbildung

Die Bauarbeiten starten im März 2026 und enden rechtzeitig vor Beginn des neuen Lehrjahres im September. Insgesamt investieren die ÖBB rund 1,7 Millionen Euro in den Standort Graz.

Auf der zusätzlichen Fläche entstehen:

  • moderne Laborräume
  • neue Schulungs- und EDV-Räume
  • ein eigener 3D-Druck-Raum
  • ein Elektro-Labor
  • Sozialräume und Garderoben
  • Sanitäranlagen inklusive barrierefreiem WC
  • ein Erste-Hilfe-Raum

Dadurch verbessern die ÖBB nicht nur die technische Infrastruktur, sondern schaffen auch zeitgemäße Rahmenbedingungen für Lehrlinge und Ausbilder.

Mehr Lehrlinge in Graz

Durch den Ausbau können die ÖBB am Standort Graz künftig rund 20 zusätzliche Lehrlinge pro Jahr aufnehmen. Gleichzeitig erhöhen sie die Zahl der Ausbilderinnen und Ausbilder, um die Qualität der Ausbildung zu sichern.

Bundesminister Peter Hanke betonte bei der Präsentation:
„Mit dem Lehrlingspaket investieren wir rund 5 Mio. Euro in die Zukunft unserer Bahn. Bis 2027 ermöglichen wir 300 zusätzliche Lehrstellen, allein hier in Graz wird die Lehrwerkstätte deutlich erweitert. Insgesamt nehmen die ÖBB rund 750 neue Lehrlinge pro Jahr auf. Das ist ein starkes Signal für die Mobilitätswende und eine klare Kampfansage an den Fachkräftemangel. Wer heute in eine Lehre bei den ÖBB startet, gestaltet morgen aktiv die klimafreundliche Mobilität in Österreich mit.“

Teil eines größeren Lehrlingspakets

Die Erweiterung in Graz ist Teil eines umfassenden Lehrlingspakets. Zwischen 2025 und 2027 stellen die ÖBB zusätzliche Mittel in Höhe von rund 5 Millionen Euro bereit. Dadurch können sie jedes Jahr 100 Lehrlinge mehr aufnehmen als ursprünglich geplant. In Summe entstehen so bis 2027 rund 300 zusätzliche Ausbildungsplätze.

Silvia Angelo unterstrich die Bedeutung der Lehrlingsausbildung für das Unternehmen:
„Die Lehrlingsausbildung hat für die ÖBB einen besonders hohen Stellenwert und ist ein zentraler Bestandteil der Entwicklung des Unternehmens. Die ÖBB sind nicht nur eine starke Triebkraft für Österreichs Wirtschaft, sondern setzen als größter technischer Lehrlingsausbilder des Landes auch unter durchaus fordernden Rahmenbedingungen wertvolle Impulse am Arbeitsmarkt.“

Auch Roman Hebenstreit sieht Unternehmen in der Pflicht:
„Der wichtigste ‚Rohstoff“ in unserem Land sind die Menschen. Wir müssen endlich aufhören, den Fachkräftemangel zu beklagen. Wer Fachkräfte braucht, muss sie ausbilden. Dafür braucht es Unternehmen in unserem Land, die wie die ÖBB Verantwortung für die nächste Generation übernehmen und konsequent in die Ausbildung und in die dafür notwendige Infrastruktur investieren.“

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