Start Graz Chronik Registrierung für Covid-Impfung in der Steiermark ab 1.2.2021 möglich

Registrierung für Covid-Impfung in der Steiermark ab 1.2.2021 möglich

Covid Impfung in Österreich

Seit dem 1. Februar 2021 steht die Registrierungsplattform zur freiwilligen und kostenlosen Corona-Impfung allen Steirerinnen und Steirern mit Hauptwohnsitz in der Steiermark offen. Diese erhalten, nach Priorität und Verfügbarkeit des Impfstoffes, einen Impftermin in einer Impfstraße bzw. bei einem niedergelassenen Arzt, per SMS oder E-Mail. Mit Stand 16:30 Uhr sind bislang an die 80.000 Registrierungen eingegangen. Zusammen mit den bisherigen Anmeldungen der über über 80-jährigen sind nun bereits 176.000 Steirerinnen und Steirer zur Impfung vorgemerkt.

Der Anmeldezeitpunkt hat laut Impfkoordinator Michael Koren aber keinen Einfluss auf die Vergabe des Impftermins und meint dazu:

Lassen Sie sich Zeit, damit das System nicht gleich am Montag durch überbordenden Andrang blockiert wird. Bitte nutzen Sie auch Ihr privates Umfeld, wenn Sie Hilfe bei der Registrierung brauchen, bzw. wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder die Wohngemeinde, die sicher mit Rat und Tat beiseite stehen.

  • Die Vergabe der Impftermine richtet sich in erster Linie nach der Priorisierung des Nationalen Impfplans und natürlich nach der Verfügbarkeit des Impfstoffes.
  • Neben dem Alter werden auch Vorerkrankungen und Personen, die in der Pflege tätig sind oder in direktem Kontakt mit Schwangeren stehen, in Kategorien abgefragt.

Covid Impfplan Österreich

Bei einem eventuellen Ausbleiben der Registrierungsbestätigung bittet man um Geduld. Da die Übereinstimmung mit dem Melderegister überprüft wird, gibt es bei Eingabefehlern eine Datenbereinigung. Sobald das interne Daten-Clearing erfolgt ist, wird das SMS bzw. das E-Mail zur Bestätigung versandt.

Die Anmeldeplattform des Landes Steiermark ermöglicht auch eine Unterstützung für die praktischen Ärzte. Diese bekommen einen Zugang zu den Daten jener Impfwilligen, die sich bei ihren Hausärztinnen bzw. -ärzten impfen lassen wollen. Gemeinsam mit den Gemeinden können Ärzte, insbesondere für die Zielgruppen der Über 80-Jährigen und der Hochrisikopatienten, in den Gemeinden sogenannte „Impftage“ lokal, dezentral und flexibel veranstalten. Parallel dazu werden Impfstraßen eingerichtet.

Wichtig zu wissen: Wer nach einer bereits erfolgten Registrierung, Korrekturen, wie Nachmeldung von Vorerkrankungen, vornehmen will, soll laut Behörden einfach ein weiteres Mal die Anmeldemaske vollständig ausfüllen. Der automatische Datenabgleich sorgt für die richtige Zuordnung.

Stadt Graz bietet telefonische Unterstützung an

Die Stadt Graz bietet für alle GrazerInnen, die die Online-Voranmeldung nicht nutzen können, eine telefonische Unterstützung unter 0316/872-3299 an. BürgerInnen unter 80 Jahren werden jedoch gebeten, dieses Zusatzangebot erst in der Woche vom 8. Februar zu nutzen, da in der kommenden Woche noch die Voranmeldung der Über-80-Jährigen über die Telefonnummer 872-3299 abgewickelt wird.

Ab Ende Februar wird die Registrierungsplattform zur freiwilligen und kostenlosen COVID-19-Schutzimpfung in die dritte Ausbaustufe gehen, Impftermine werden dann direkt auf der Plattform buchbar sein. Auch die eigenen Daten können ab dann selbst geändert bzw. korrigiert werden. Die Daten werden nach der erfolgten Impfung gelöscht.

Geplanter Ablauf der Covid-Impfungen von Verfügbarkeit und Art des Impfstoffes abhängig

Die Steiermark ist letztlich davon abhängig, wie viele Impfdosen wie von AstraZeneca tatsächlich geliefert werden. Hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise betont die Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß:

Der steirische Impfplan ist flexibel und kann rasch umgestellt werden. Wir warten nur noch auf die Anpassungen des Gesundheitsministeriums nach Vorgaben des nationalen Impfgremiums und hoffen auf eine schnelle und vollumfängliche Lieferung von ausreichend Impfdosen in die Steiermark.

Impfkoordinator Michael Koren:

Wir haben heute die Meldung bekommen, dass wir in der Steiermark im Februar in der Steiermark rund 28.000 Dosen des Impfstoffes von Pfizer und rund 48.000 Dosen des neuen Impfstoffes AstraZeneca bekommen werden. Wir werden, so war immer die Planung für Februar, zuerst die zweite Impfung in den Pflegeheimen mit dem Impfstoff Pfizer/Biontech abschließen und mit der Impfung der über 80-Jährigen und Hochrisikogruppen beginnen. Mit dem leichter handhabbaren AstraZeneca Impfstoff werden vorweg medizinisches Personal und niedergelassene Ärzte, bzw. Zahnärzte versorgt werden. Der Impfplan des Landes berücksichtigt so die Empfehlung den neuen Impfstoff AstraZeneca nicht in der Bevölkerungsgruppe der über 65-Jährigen anzuwenden.

Link:

anmeldung.steiermark-impft.at

Foto © Land Steiermark/Jesse Streibl

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