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Reisen mit Tieren

Reisen mit Tieren

Bei der Frage Urlaub mit oder ohne Hund, würden die meisten Hundehalter sagen: Natürlich mit Hund. Der Hund als Rudeltier lässt sich nur ungern vom Frauerl oder Herrl trennen. Aus diesem Grund gilt es abzuwägen: Ist die Reise dem Vierbeiner und auch dem Besitzer zumutbar? Sind alle Bedingungen gegeben, die den Urlaub für Mensch & Tier zur Erholung werden lassen?  Wir geben Tipps, worauf bei Reisen mit Tieren geachtet werden sollte.

Sicherer Transport im Auto

Frei herumspringen im Auto ist für Hunde tabu, weil der Fahrer dadurch sehr gestört werden kann. Dazu ist bei einem Unfall nicht nur das Tier, sondern auch der Mensch gefährdet. Daher sind auch Hunde im Auto zu sichern, zum Beispiel mit einem Sicherheitsgurt, durch eine Abtrennung im Fahrzeug-Innenraum oder in einer Transportbox. Letztere hat den Vorteil, dass das Tier von gewissen Fahreinflüssen von außen gut abgeschirmt ist. Umgekehrt kann auch das Tier den Fahrer während der Autofahrt nicht stören.

Hitze im Auto möglichst vermeiden

Achte bei Hitze auf erträgliche Temperaturen im Innenraum des Autos und lasse das Tier niemals allein im Auto! Ein Wärmestau kann in kurzer Zeit das Leben des Tieres gefährden. Daher möglichst im Schatten parken, aber Vorsicht: Auch Schatten können „wandern“. Selbst bei nicht extrem hoher Außentemperatur und Sonneneinstrahlung kann aufgrund des „Glashauseffekts“ (Wärme wird im Auto gespeichert) innerhalb weniger Minuten das Haustier in einen lebensgefährlichen Zustand kommen.

Regelmäßig Pausen einlegen

Nicht nur der Mensch soll sich regelmäßig die Füße vertreten und Pause beim Autofahren machen – auch Vierbeiner brauchen ihren Auslauf. Plane daher alle zwei Stunden eine Pause ein. Für dich selbst zur Erholung und für deinen Hund zum „Gassi gehen“. Auf den Autobahnen in Österreich gibt es 49 Rastplätze der ASFINAG, die auch mit großen Grünflächen ausgestattet sind.

EU-Heimtierausweis bei Reisen in der EU Pflicht

Haustiere benötigen auf Reisen innerhalb der Europäischen Union den Heimtierausweis. Dieser belegt, dass das Tier gegen Tollwut geimpft und mit einem Chip gekennzeichnet worden ist. Der Chip stellt sicher, dass Tier und der Heimtierausweis zusammengehören. Achtung: Hund- und Katzenwelpen müssen bei Reiseantritt ein Mindestalter von acht Wochen haben. Für Reisen in Nicht-EU-Länder gelten jeweils unterschiedliche Vorschriften. Hier sollte man sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft erkundigen.

Reisekrankheit auch bei Tieren möglich

Wer meint, Reisekrankheit gibt es nur beim Menschen, der irrt. Auch Hunden schlägt die Fahrt oftmals auf den Magen. Füttere daher deinen Hund vor Reiseantritt weniger, oder vor längeren Fahrten gar nicht.

Quelle: ASFINAG