Die Schloßbergbahn-Brücke am Grazer Schloßberg ist wieder offen. Nach mehreren Monaten Sanierung kann der Verbindungsweg etwas unterhalb der Bergstation wieder genutzt werden. Damit ist ein wichtiger Zugang am Schloßberg rechtzeitig zur Hauptsaison wieder sicher erreichbar.
Bei den Arbeiten erneuerten oder reparierten Fachfirmen zentrale Teile der Konstruktion. Dazu zählten Unterbau, Überbau, Auflager, Geländer, Holzbohlenbelag und Betonfundamente. Besonderes Augenmerk lag auf den historischen Nietverbindungen, die als prägendes Element erhalten blieben.
Da eine Sanierung vor Ort bei laufendem Bahnbetrieb nicht möglich war, baute man die Stahlteile aus. Eine vom Bundesdenkmalamt ausgewählte Kunstschmiede restaurierte sie anschließend fachgerecht. Weil ein Krantransport wegen der exponierten Lage nicht möglich war, kamen beim Aus- und Wiedereinbau Hubschrauber zum Einsatz. Diese Flüge koordinierte man mit dem Transport neuer Hochbehälter für die Wasserversorgung am Schloßberg.
Zusätzlich führten die Verantwortlichen Baumpflegearbeiten im Wald und in der historischen Gartenanlage durch. Insgesamt kostete die Sanierung rund 420.000 Euro.
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Finanzstadtrat Manfred Eber, Holding-Graz-Vorständin Alice Loidl und Abteilungsleiter Robert Wiener betonen in ihren Stellungnahmen vor allem die Bedeutung des Schloßbergs als beliebten Erholungsraum, die wiederhergestellte sichere Erreichbarkeit und die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt sowie den beteiligten Teams.
Foto vlnr.: Martin Nigitz (Abteilungsleiter Holding Graz Stadtraum, Grünraum & Winterdienst), Christine Radl (Referatsleitung Grünraum und Freiraumplanung der Stadt Graz), Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Alice Loidl (Holding-Graz-Vorständin und Burkhard Steurer (Spartenbereichsleiter Stadtraum der Holding Graz)


























































