Start Graz Chronik 800 Impfordinationen für das Land Steiermark

800 Impfordinationen für das Land Steiermark

Impfordinationen der Hausärzte tragen fortan Schilder des Landes Steiermark.

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte arbeiten Hand in Hand mit dem Land Steiermark.

Rund 800 Hausärztinnen und Hausärzte impfen aktuell im Auftrag des Landes Steiermark mit und bilden damit neben den Impfstraßen eine Säule der steirischen Impfstrategie.

Laut Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß sei die Steiermark das einzige Bundesland, das so viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für die Durchführung der Corona-Schutzimpfung gewinnen konnte. Insbesondere für ältere Menschen sei es wichtig, die Impfung bei ihrem Vertrauensarzt durchführen zu können.

Soziallandesrätin Doris Kampus begrüßt, dass sich fast 800 niedergelassene Medizinerinnen und Mediziner in der Steiermark in den Dienst des Impfens stellen und damit einen großen Beitrag leisten. Gerade wenn es Fragen oder Bedenken gibt, würden die Patientinnen und Patienten ihren Hausärztinnen und Hausärzten vertrauen.

Der Vizepräsident der steirischen Ärztekammer, Dietmar Bayer, äußert sich zur Kooperation des Landes Steiermark mit der Ärztekammer:

Die Pandemie ist zu ernst und herausfordernd zum Streiten. Deswegen bin ich froh, dass Ärzte, Politik und Verwaltung in der Steiermark gemeinsame Sache für die steirische Bevölkerung und gegen das Virus machen. Rund 800 Arztpraxen werden bald das Schild ‚COVID-19-Impfordination in Kooperation mit dem Land Steiermark‘ tragen. Damit gibt es ein starkes und kompetentes Impfnetzwerk, das die gesamte Steiermark umfasst. Mit dieser Zahl an impfenden Ärztinnen und Ärzten wäre es möglich, alle Steirerinnen und Steirer innerhalb von zwei Wochen zu impfen, wenn wir den Impfstoff bekommen.

Eine Arbeitsgruppe aus den Impfärztinnen und Impfärzten und den Verantwortlichen im Land Steiermark arbeitet an Verbesserungen der Zusammenarbeit über die Plattform HIPPO (Human Impfplattform Online). Der stv. Obmann der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, Peter Schmidt, meint zur Zusammenarbeit:

Die Anregungen und die Kritik von Ärztinnen und Ärzten wurde vom Land Steiermark dankenswerterweise aufgegriffen. Die Impfanmeldeplattform HIPPO wurde und wird nachhaltig verbessert. Die Mindestbestellmenge des Impfstoffs ist nun auf ein Vial (also 6 bis 10 Impfungen) gesenkt, außerdem werden auch die ärztlichen Hausapotheken in die Impfstoffbestellungen eingebunden.

© Foto Land Steiermark/Peter Drechsler

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