Start Österreich Tierhalter beißt eigenen Welpen – Festnahme nach Widerstand

Tierhalter beißt eigenen Welpen – Festnahme nach Widerstand

Polizei im Park
Symbolbild

In Wien-Meidling hat ein 31-jähriger Mann am 15. April 2026 für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der Mann zeigte sich aggressiv, biss seinen eigenen Hund und leistete Widerstand gegen die Beamten.

Gegen 10:40 Uhr führten Polizistinnen und Polizisten der Diensthundeeinheit im Bereich Theresienbadpark Kontrollen durch. Dabei fiel ihnen ein Hundehalter mit einem sogenannten Listenhund – ein fünf Monate alten Stafford-Terrier – auf, der sich auffällig verhielt und lautstark schrie.

Als die Beamten den Mann ansprachen, ließ er seinen Hund zurück und flüchtete über einen Zaun. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und forderte ihn mehrfach auf, stehen zu bleiben und sich auszuweisen. Der Mann reagierte jedoch aggressiv, beschimpfte die Einsatzkräfte und ballte die Fäuste.

Kurz darauf versuchten die Beamten, den Mann zurück zur Hundezone zu bringen, da sich der Hund weiterhin alleine dort befand. Der 31-Jährige riss sich jedoch los, schlug einem Beamten gegen die Hand, sprang erneut über den Zaun, nahm den Hund an sich und flüchtete weiter.

Aufgrund einer größeren Menschenansammlung blieb der Mann schließlich stehen. Die Festnahme gestaltete sich schwierig, da er den Hund festhielt und weiterhin aggressiv auftrat. Mit Unterstützung weiterer Kräfte brachten die Beamten den Mann zu Boden.

Dabei biss der 31-Jährige plötzlich seinem eigenen Hund in den Nacken. Die Einsatzkräfte konnten den Hund sichern und weitere Übergriffe verhindern. Der Mann versuchte weiterhin, die Beamten zu schlagen und zu treten.

Die Polizei nahm den 31-Jährigen fest. Aufgrund seines Verhaltens legten die Beamten ihm Hand- und Fußfesseln an. Der Mann wird angezeigt.

Die Tierrettung brachte den unverletzten Hund in das Wiener Tierquartier.

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