Am heutigen 26. März 2026 nimmt der Nordwind in der Steiermark im Laufe des Tages deutlich zu. Am Abend erreichen die Böen in vielen Regionen Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. In exponierten Höhenlagen sind sogar Spitzen um 100 km/h möglich.
Besonders betroffen sind Gebiete entlang der Stubalpe, der Gleinalpe, der Fischbacher Alpen sowie das Wechselgebiet. Auch im steirischen Zentralraum und in Graz ist mit kräftigem Wind zu rechnen. Im Süden bleibt die Lage etwas ruhiger, dennoch besteht auch dort ein erhöhtes Risiko.
Vorschäden verschärfen die Situation
Die Lage ist deshalb besonders heikel, weil viele Bäume durch die starken Schneefälle im Februar bereits beschädigt wurden. Zahlreiche betroffene Bereiche sind noch nicht vollständig geräumt. Dadurch steigt die Gefahr von abbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen deutlich.
Zusätzlich können der Verkehr und die Energieversorgung beeinträchtigt werden. Umgestürzte Bäume oder beschädigte Leitungen könnten kurzfristig zu Problemen führen.
Harald Eitner, Leiter des Katastrophenschutzes des Landes Steiermark, richtet einen klaren Appell an die Bevölkerung: Verzichte bis zumindest Samstag auf Aufenthalte in Wäldern und Parkanlagen.
Außerdem solltest du lose Gegenstände wie Gartenmöbel, Blumentöpfe oder Dekorationen auf Balkonen und Terrassen sichern, damit sie nicht vom Wind erfasst werden.
























































