Wer heute in und rum die Grazer Innenstadt unterwegs war, konnte es kaum überhören: Seit den frühen Morgenstunden kreist ein Hubschrauber über dem Schloßberg. Wir haben die Szene direkt am Fuße des Schloßbergs gefilmt und uns angesehen, was hinter dem spektakulären Einsatz steckt.
Sicherheitsarbeiten im steilen Gelände
Der Grund für den Flug ist kein Notfall, sondern eine geplante Maßnahme der Holding Graz. Aufgrund zunehmender Trockenschäden und abgestorbener Bäume müssen mehrere nicht mehr standsichere Gehölze entfernt werden. Besonders betroffen sind die steilen Hanglagen, wo schwere Maschinen nicht eingesetzt werden können.
Deshalb kommt ein Hubschrauber zum Einsatz. Diese Methode ermöglicht es, die Bäume direkt aus dem Gelände auszufliegen, ohne Wege oder umliegende Vegetation zusätzlich zu beschädigen. Insgesamt betrifft die Maßnahme mehrere Standorte am Schloßberg.
Brückenelemente wurden eingehoben
Gleichzeitig nutzt die Stadt den Flug für eine zweite Aufgabe: Die sanierten Teile der Fußgängerbrücke über die Trasse der Schloßbergbahn wurden wieder montiert. Weil die Lage exponiert ist und ein Kran dort nicht aufgestellt werden kann, übernimmt auch hier der Helikopter den Transport.

Durch die Bündelung beider Arbeiten verkürzt sich die Dauer der Eingriffe. So bleibt die Belastung für Besucherinnen und Besucher sowie für Anrainerinnen und Anrainer möglichst gering.
Während des Einsatzes kommt es zu temporären Sperren einzelner Zugänge. Hauptwege und zentrale Einrichtungen bleiben jedoch zu Fuß erreichbar. Die Schloßbergbahn selbst fährt regulär.
Eindruck vor Ort
Vom Fuß des Schloßbergs aus bot sich ein eindrucksvolles Bild: Der Helikopter schwebte präzise über den Baumkronen, Lastenseile spannten sich, und innerhalb weniger Minuten hoben sich schwere Bauteile und Baumstämme in die Luft. Viele Passantinnen und Passanten blieben stehen und beobachteten das Geschehen.



















































