Während sich das Wetter in der Steiermark nach den stürmischen Tagen langsam beruhigt, verschärft sich die Lage in Kroatien deutlich. Zwischen einem Tief über dem Mittelmeer und einem Hoch über Westeuropa entsteht ein starker Druckunterschied. Dadurch baut sich eine intensive Bora auf, die vor allem an der Nordküste für gefährliche Bedingungen sorgt.
Im Fokus steht die Kvarner Bucht rund um Rijeka. Bereits heute treten dort kräftige bis sehr starke Böen auf. Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 160 km/h sind möglich. Gleichzeitig verschlechtert sich die Lage auf See deutlich. Hohe Wellen und starke Gischt erschweren den Schiffsverkehr, erste Einschränkungen bei Fähren sind wahrscheinlich.
Am Mittwoch erreicht die Bora ihren Höhepunkt. In der Region Rijeka werden Böen über 120 km/h erwartet, im Kvarner-Gebiet lokal sogar bis zu 160 km/h. Besonders am Fuß des Velebit-Gebirges verstärkt sich der Wind zusätzlich. Behörden rechnen mit umstürzenden Bäumen, Schäden an Gebäuden sowie Problemen im Straßenverkehr.
Auch der Fährverkehr zu Inseln wie Krk, Cres und Rab kann kurzfristig eingeschränkt oder eingestellt werden. Aktivitäten auf dem Wasser gelten als besonders riskant und sollten vermieden werden.
Im Süden rund um Split nimmt der Wind ebenfalls zu, bleibt aber insgesamt etwas schwächer. Dort sind Böen bis etwa 130 km/h möglich.
Für Kroatien Reisende bedeutet die aktuelle Situation erhöhte Vorsicht. Wer eine Reise an die kroatische Küste plant, sollte die Wetterentwicklung genau verfolgen und seine Pläne kritisch prüfen. Behörden empfehlen, exponierte Küstenbereiche zu meiden und Anweisungen vor Ort zu beachten.
In der Steiermark bleibt der Wind zwar spürbar, erreicht aber mit 60 bis 80 km/h deutlich geringere Werte. Die gefährlichste Phase spielt sich aktuell klar an der Adriaküste ab.
























































