Der anhaltende Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran wirft auch für Österreich wichtige sicherheitspolitische Fragen auf. Oberst dG Wasinger erklärt im zweiten Teil unserer Brennpunkt Nahost Serie, welche Konsequenzen der Krieg für die heimische Verteidigung und die gesamtstaatliche Vorbereitung hat:
Strategische Bevorratung als Lehre aus dem Krieg
Laut Oberst Wasinger unterstreicht der Konflikt einmal mehr, wie wichtig eine konsequente strategische Bevorratung ist. Nur durch ausreichende Vorräte lässt sich ein gewisses Maß an nationaler Autonomie sichern – unabhängig von internationalen Lieferketten und möglichen Versorgungsengpässen. Gleichzeitig braucht es verstärkte Maßnahmen auf Ebene der Europäischen Union, um Ausfälle gemeinsam kompensieren zu können.
Alle Domänen im Blick: Mehr als nur Landstreitkräfte
Für das Bundesheer selbst zeigt der Krieg laut Wasinger deutlich: Es braucht einen umfassenden Fähigkeitsaufwuchs, der alle militärischen Domänen einschließt. Das betrifft die Luftkomponente ebenso wie die bodengebundene Luftabwehr, die Abwehr ballistischer Raketen, Marschflugkörper und Drohnen. Sicherheit lässt sich nicht mehr allein durch klassische Landstreitkräfte gewährleisten – ein modernes Verteidigungskonzept muss deutlich breiter aufgestellt sein.
Aufbauplan 2032 als Antwort
Mit dem Aufbauplan 2032 ist Österreich nach Einschätzung von Oberst Wasinger auf dem richtigen Weg, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Das Programm bündelt die notwendigen Investitionen und Strukturreformen, um das Bundesheer für die Sicherheitsherausforderungen der Zukunft zu rüsten.



























































