
Der Cargo Terminal Graz soll weiterentwickelt werden. Damit soll auf die steigende Nachfrage nach Logistikflächen und auf wachsende Transportmengen, insbesondere aus der Industrie, reagiert werden.
Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2003 hat sich der Standort zu einem wichtigen Knotenpunkt für Güterverkehr in der Steiermark entwickelt. Rund 40 Unternehmen haben sich im Umfeld angesiedelt. Täglich arbeiten etwa 1.600 Menschen am und rund um das Areal. Mit einer Fläche von rund 125 Hektar zählt der Terminal zu den größten Logistikstandorten Europas.
Ausbau wegen steigender Nachfrage
In den vergangenen Jahren haben Betreiber die bestehende Infrastruktur bereits erweitert. Unter anderem ging die Anschlussbahn entlang der Koralmbahn in Betrieb. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Umschlagskapazitäten weiter an.
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer betont, dass zusätzliche Investitionen notwendig sind, um zukünftige Transportvolumen bewältigen zu können. Neue Bahnprojekte wie die Koralmbahn und der Semmering-Basistunnel eröffnen aus ihrer Sicht zusätzliche Chancen für den Standort.
Auch Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer sieht im Terminal eine zentrale Drehscheibe für die exportorientierte Wirtschaft. Eine leistungsfähige Logistik sei entscheidend, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.
Neue Infrastruktur geplant
Die Geschäftsführung der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, Reinhard Hinrichs und Heimo Kniechtl, konkretisiert die nächsten Schritte. Noch im laufenden Jahr soll ein weiterer Kran an der Koralmbahn errichtet werden.
Zusätzlich planen die Betreiber, neue Umschlagsflächen und Schieneninfrastruktur zu entwickeln. Dafür ist ein Ausbau im Bereich der Liegenschaft „Astra“ mit rund 20 Hektar vorgesehen.
Ein weiteres Projekt betrifft den sogenannten „Infrastrukturknoten Süd“. Dort sollen Wartebereiche für Lkw entstehen, ergänzt durch Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Außerdem planen die Verantwortlichen eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie den Ausbau des Radwegenetzes.
Der Cargo Terminal Graz spielt eine zentrale Rolle für die regionale Wirtschaft. Gemeinsam mit ansässigen Unternehmen und deren Zulieferstrukturen erwirtschaftet der Standort eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 220 Millionen Euro.























































