Start Steiermark Frontalcrash im Himmelreichtunnel: Zwei Verletzte – Lenker stark alkoholisiert

Frontalcrash im Himmelreichtunnel: Zwei Verletzte – Lenker stark alkoholisiert

Unfall im Himmelreichtunnel
Foto FF Gössendorf

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Himmelreichtunnel auf der B73 bei Hausmanstätten sind in der Nacht auf Samstag, 13. März 2026, zwei Personen verletzt worden. Eine 59-jährige Autofahrerin erlitt dabei schwere Verletzungen. Der zweite beteiligte Lenker stand laut Polizei unter starkem Alkoholeinfluss.

Der Unfall ereignete sich gegen 22:50 Uhr im Bereich des Himmelreichtunnels. Eine 59-jährige Grazerin war mit ihrem Pkw durch den Tunnel unterwegs, als ihr ein 25-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Südoststeiermark entgegenkam. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Tunnel zu einer frontalen Kollision der beiden Fahrzeuge.

Einsatzkräfte rasch vor Ort

Über die Tunnelüberwachung wurde zunächst ein Verkehrsunfall mit möglicherweise eingeklemmter Person gemeldet. Daraufhin wurden mehrere Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich eine verletzte Person noch im Fahrzeug, während die zweite bereits außerhalb des Autos war.

Die Feuerwehren Hausmannstätten und Gössendorf übernahmen gemeinsam mit Rettungskräften die Erstversorgung der Verletzten. Zudem wurde ein Brandschutz aufgebaut, ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gesichert.

Schwere Verletzungen und Alkohol am Steuer

Die 59-jährige Lenkerin erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 25-jährige Autofahrer wurde ebenfalls verletzt. Ein durchgeführter Alkotest ergab bei ihm eine starke Alkoholisierung.

Auch er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Tunnel mehrere Stunden gesperrt

Der Himmelreichtunnel musste für Rettungsarbeiten, Fahrzeugbergung und Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Die Sperre dauerte von etwa 22:50 Uhr bis kurz nach 01:15 Uhr. Der Verkehr wurde währenddessen örtlich umgeleitet.

Neben Feuerwehr und Rettung standen auch Polizei, Straßenmeisterei und Straßenverwaltung im Einsatz. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.

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