Start Graz Chronik Betrugswelle: Kriminelle zielen auf Nutzer von Trade Republic

Betrugswelle: Kriminelle zielen auf Nutzer von Trade Republic

Cyber Trading Fraud

In der Steiermark häufen sich aktuell Betrugsfälle, bei denen gezielt Kunden der Online-Bank „Trade Republic“ ins Visier geraten. Die Täter täuschen Sicherheitsprobleme vor und bringen ihre Opfer dazu, Geld auf ausländische Konten zu überweisen.

Seit Ende März 2026 registrierte die Polizei bereits mehrere Anzeigen mit einem ähnlichen Vorgehen. In allen Fällen verloren die Betroffenen mehrere tausend Euro.

Trade Republic ist ein in Berlin ansässiger Online-Broker, über den Nutzer per App mit Aktien, ETFs und anderen Wertpapieren handeln können. Das Unternehmen zählt zu den größten Neobrokern in Europa.

So funktioniert die Masche

Die Betrüger kontaktieren ihre Opfer meist per SMS und warnen vor angeblich unbefugten Zugriffen auf das Konto oder Depot. Unter dem Vorwand, das Geld sichern zu müssen, fordern sie die Betroffenen auf, kurzfristig Überweisungen durchzuführen.

Tatsächlich landen die Beträge jedoch direkt bei den Tätern. Die Vorgehensweise wirkt oft professionell und setzt gezielt auf Zeitdruck.

Polizei warnt vor Druck und falschen Konten

Die Polizei rät, bei solchen Nachrichten besonders vorsichtig zu sein. Banken verlangen niemals, Geld zur „Sicherung“ auf andere Konten zu überweisen. Auch Aufforderungen zu Überweisungen ins Ausland sind ein deutliches Warnsignal.

Wichtig ist, ausschließlich offizielle Apps oder Webseiten zu nutzen und bei Unsicherheiten selbst Kontakt mit der Bank aufzunehmen – nicht über angegebene Telefonnummern oder Links.

Was Betroffene tun sollten

Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren und versuchen, die Zahlung zu stoppen. Zusätzlich empfiehlt die Polizei, sofort Anzeige zu erstatten.

Die Ermittlungen zu den aktuellen Fällen laufen.

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