Start Graz Chronik Nächtliche Bundesheer Übung mit Hubschrauber und Jagdkommando am Magna-Gelände

Nächtliche Bundesheer Übung mit Hubschrauber und Jagdkommando am Magna-Gelände

AW169
Symbolbild AW169 / Inside Graz

Heute Nacht circa ab 23 Uhr bis 3 Uhr führte das Bundesheer eine geheime Übung mit dem Jagdkommando am Gelände der Magna in Liebenau durch wie uns Bundesheer Sprecher Brigadier Bauer auf Anfrage bestätigte.

Viele Grazer und Grazerinnen hörten Motorengeräusche von einer Propellermaschine und mehreren Hubschraubern in den südlichen Bezirken.

In den Nachtstunden wurde der Bereich rund um Magna für ein Szenarientraining des Bundesheeres genutzt. Nach Angaben von Heeressprecher Dietmar Deutsch waren Gemeinden, Behörden und Polizei vorab über die Übung informiert.

Eingesetzt waren das Jagdkommando, AW169 und Blackhawk Hubschrauber sowie eine Pilatus PC-6.

Trainiert wurden unter anderem Aufklärung, Überwachung, Evakuierungsabläufe sowie der Einsatz in komplexen Bedrohungslagen. Das Jagdkommando ist die Spezialeinheit des Bundesheeres und kommt im Rahmen der militärischen Landesverteidigung sowie bei Krisenunterstützung im In- und Ausland zum Einsatz.

Bundesheer Nachtübung in Graz
Das Bild (Screenshot Flightradar) haben uns die Kollegen von Inside Politics geschickt

1 Kommentar

  1. Liebes Redaktionsteam,
    danje für die Info. Ich wohne in Eggenberg, also im Westen, und habe mich über den „nächtlichen Terror“ stundenlang gewundert und auch geärgert, da ich angesichts der Hitze nur nachts lüften kann; hier sind um ca. 2:00 3 Maschinen (offensichtlich 2 Hubschrauber & eine größere Maschine, ich kenn mich da zu wenig aus) Richtung SO –> NW sehr niedrig und langsam rübergeflogen, um 2:22 weitere 2 Hubschrauber (?) in höherer Lage und mit wesentlich schnellerer Geschwindigkeit die selbe Route. Propellergeräusche hat man aber viel länger gehört.
    Erstens stellt sich natürlich die Frage, wieso das Ganze überhaupt, und dann vor allem wieso zu nächtlichen Ruhezeiten? Darf sich das Militär auch in Friedenszeiten alles erlauben, und dann einfach mit „Militärübung“ lapidarisch abtun? Zumindest eine umfassende Erklärung wäre doch wohl angebracht!

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