Der Freitag endete für mehrere Motorradfahrer in der Steiermark dramatisch. Innerhalb weniger Stunden ereigneten sich drei schwere Unfälle. Ein 69-Jähriger kam ums Leben, zwei junge Motorradlenker erlitten schwere Kopfverletzungen.
Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß
Der schwerste Unfall ereignete sich bereits am Freitagmorgen auf der B69 bei Soboth im Bezirk Deutschlandsberg.
Ein 46-jähriger Autofahrer wollte gemeinsam mit seinem Sohn nach links in eine Nebenstraße einbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden 69-jährigen Motorradfahrer aus dem Bezirk Südoststeiermark.
Der Biker prallte gegen die Beifahrerseite des Autos. Ersthelfer und ein First Responder begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Auch der Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 11 kämpfte um das Leben des Mannes. Die Reanimation blieb jedoch erfolglos. Der 69-Jährige starb noch an der Unfallstelle.
Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Obduktion sowie die Sicherstellung beider Fahrzeuge an. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.
20-Jähriger ohne Helm schwer verletzt
Am Freitagnachmittag kam es in Vasoldsberg zu einer weiteren schweren Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Nach ersten Ermittlungen fuhr der 20-jährige Motorradlenker in einer Kurve mittig auf der Fahrbahn, als ihm ein Pkw entgegenkam. Trotz Vollbremsung des Autofahrers stießen beide Fahrzeuge zusammen.
Der Motorradfahrer erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz geflogen. Laut Polizei trug der 20-Jährige vermutlich keinen Sturzhelm.
17-Jähriger prallt gegen Schrankenanlage
Am Abend verunglückte schließlich ein 17-jähriger Grazer mit seinem Motorrad auf einem Firmengelände in Wundschuh.
Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Jugendliche gegen eine Schrankenanlage und stürzte. Das Rote Kreuz versorgte ihn noch an der Unfallstelle, bevor er mit schweren Kopfverletzungen ins LKH Graz eingeliefert wurde.
Mehrere anwesende Jugendliche standen laut Polizei unter Schock und konnten den Unfallhergang zunächst nicht schildern. Die Ermittlungen dauern an.
































































