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So trainierst du richtig im Fitness-Studio

Schneller, höher, stärker

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Fitness Studio Training Tipps
Fitnessstudios erleben gerade in der kalten Jahreszeit einen Aufschwung, weil Hobbysportler ihr Training gerne nach innen verlegen, wo man vor Wind und Wetter gut geschützt ist. Damit beim Fitness-Training aber keine Unfälle passieren, gilt es einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Unter dem Motto „Schneller, höher, stärker“ trainieren nicht nur die Profis, sondern auch viele Freizeitsportler. Zwar stimmt es, regelmäßige Bewegung gesund und sportliche Betätigung zu Höchstleistungen motivieren kann, bei falscher oder zu hoher Belastung können sich die positiven Effekte des Trainings jedoch schnell ins Gegenteil verkehren.

Vor allem unter Fitnesscenter-Neulingen herrscht teilweise ein Mangel an Wissen über die sachgemäße Benutzung von Geräten und die korrekte Ausführung der Übungen. Im besten Fall bleibt der gewünschte Trainingserfolg dann einfach aus – im schlimmsten Fall sind Überlastungen und Verletzungen die Folge

so Christian Kräutler, Leiter des Bereichs Haushalts-, Freizeit- und Sportsicherheit im KFV. Die meisten Unfälle passieren durch Überbelastung, falsche Selbsteinschätzung und Unachtsamkeit. Diese könnten aber einfach und unkompliziert vermieden werden.

9 Tipps zum Training im Fitness-Studio

  1. Fitness-Check für den idealen Trainingsplan: Der Sport- oder Hausarzt gibt Aufschluss über dein aktuelles Fitnesslevel und den idealen Trainingsplan.
  2.  Einschulung durch Profis: Eine individuelle Erklärung der Geräte durch fachkundiges Personal ist Voraussetzungen für ein effektives und sicheres Training im Fitnesscenter. Hier lohnt es sich eine Trainerstunde zu nehmen um die Geräte und ihre korrekte Benützung kennenzulernen.
  3. Aufwärmen vor dem Training ist Pflicht: So beugst du Verletzungen vor.
  4. Richtige Ausrüstung: Rutschfestes und sauberes Schuhwerk sowie atmungsaktive Kleidung sind die idealen Trainingsbegleiter im Studio.
  5. Ausreichend Trinken: Flüssigkeitsmangel mindert die körperliche wie die geistige Leistungsfähigkeit.
  6. Training langsam beginnen: Die Intensität erst nach und nach steigern.
  7. Ausdauer, gute Koordination und Technik brauchen Zeit:  Daher lieber lang und moderat als kurz und heftig trainieren.
  8. Persönlichen Trainings-Rhythmus finden: Für Beginner und Wiedereinsteiger sind Regenerationspausen von 2-3 Tagen ideal.
  9. Dehnen nach dem Training nicht vergessen

Männer häufiger von Verletzungen im Fitnessstudio betroffen

Allein im Jahr 2017 verletzten sich rund 1.600 Personen in Österreichs Fitnessbetrieben so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die häufigsten Verletzungen in Fitness-Studios sind:

  1. Sehnen- und Muskelverletzungen (48 %)
  2. Frakturen und Knochenbrüchen (32 %)

Vor allem Männer tendieren dazu, sich beim Sport zu sehr zu verausgaben. Mehr als drei Viertel der Verletzten sind männlich.

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Fitness-Studios in Graz

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