Start Nachgefragt Wie sieht der russische Honorarkonsul in Graz den Krieg in der Ukraine?

Wie sieht der russische Honorarkonsul in Graz den Krieg in der Ukraine?

Honorarkonsulat russische Föderation in Graz

Seit Juni 2021 ist Michael Pachleitner, CEO vom Optik-Unternehmen MPG GmbH mit Hauptsitz in Graz, Honorarkonsul der Russischen Föderation in der steirischen Landeshauptstadt.

Im Headquarter der MPG in der Nähe des Liebenauer Stadions Liebenau wurde im letzten Jahr die Eröffnung des ersten Honorarkonsulats der Russischen Föderation gefeiert. Hier bekam Pachleitner die Ernennungsurkunde vor etwa 70 geladenen Gästen wie Landeshauptmann Schützenhöfer, die Landesräte Drexler und Seitinger, Siegfried Wolf, IV-Präsident Knill, vom russischen Botschafter Dimitrij Ljubinskij überreicht. 

Angesichts der Invasion von Russland in der Ukraine, wollten wir von Michael Pachleitner wissen:

Im damaligen Kleine Zeitung Artikel über die Ernennung zum Honorarkonsul der russischen Föderation ist zu lesen, dass Sie dazu beitragen wollen, dass die Welt „fairer und gerechter“ werde. 

Wie sehen Sie die aktuelle Lage in der Ukraine? Planen Sie Ihre Tätigkeiten als Honorarkonsul für Russland weiterhin aufrecht zu halten?

Honorarkonsul Michael Pachleitner antwortete uns so:

Der Krieg in der Ukraine schockiert wohl alle von uns-niemals hätten wir mit einem solch weitreichenden Ereignis auf europäischem Boden gerechnet. Es ist mir wichtig zu betonen, dass ich diesen Krieg verurteile.

Als Honorarkonsul habe ich die Aufgabe kulturell, humanitär und wirtschaftlich zu vernetzen – nicht politisch. Ich bin der Überzeugung, dass die russische Bevölkerung nicht pauschal für dieses Vorgehen verantwortlich gemacht werden kann. Aufgrund dieser persönlichen Grundhaltung  möchte ich diejenigen nicht im Stich lassen, die vielleicht gerade jetzt in der Steiermark Unterstützung brauchen.

Bild: MPG

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