Start Graz Chronik Granate in Grazer Wohnhaus entdeckt – kontrollierte Sprengung durchgeführt

Granate in Grazer Wohnhaus entdeckt – kontrollierte Sprengung durchgeführt

Polizei

In einem Mehrparteienhaus im Grazer Bezirk Jakomini ist am Mittwochvormittag, 4. März 2026, ein gefährlicher Fund gemacht worden. Im Keller des Gebäudes entdeckten Bewohner einen granatenähnlichen Gegenstand und verständigten die Polizei.

Gegen 10:45 Uhr rückten Einsatzkräfte an. Ein sprengstoffkundiger Experte stellte rasch fest, dass es sich tatsächlich um ein Kriegsrelikt handelt – konkret um eine Panzersprenggranate. Aus Sicherheitsgründen wurde der betroffene Bereich des Hauses teilweise evakuiert.

Spezialisten des Entminungsdienstes des Einsatzkommando Cobra sowie des Entschärfungsdienstes des Österreichisches Bundesheer übernahmen anschließend die weitere Sicherung.

Die Granate wurde in einen gesicherten Bereich nach Feldkirchen bei Graz transportiert. Dort führten die Experten eine kontrollierte Notsprengung durch. Für die Dauer der Maßnahmen musste eine Straße großräumig gesperrt werden.

Die Sprengung verlief planmäßig, Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Fund aufgenommen.

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