Zwei schwere Motorradunfälle haben am Montag mehrere Rettungseinsätze in der Steiermark ausgelöst. Eine 19-jährige Mitfahrerin aus Graz sowie eine 60-jährige Motorradfahrerin erlitten schwere Verletzungen und mussten mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen werden.
19-Jährige nach Sturz über Leitschiene geschleudert
Der erste Unfall ereignete sich am Montagnachmittag auf der Gaberl Straße (B77) in Salla im Bezirk Voitsberg.
Ein 18-jähriger Motorradfahrer aus Niederösterreich verlor gegen 16:25 Uhr die Kontrolle über sein Motorrad. Nach eigenen Angaben hatte er eine Linkskurve übersehen und prallte gegen die Leitschiene.
Der Lenker sowie seine 19-jährige Beifahrerin aus Graz wurden vom Motorrad geschleudert. Während der 18-Jährige leichte Verletzungen erlitt, wurde die junge Frau über die Leitschiene geschleudert und blieb schwer verletzt auf einer Böschung liegen.
Rettungshubschrauber brachten die beiden Verletzten ins LKH beziehungsweise UKH Graz. Am Motorrad entstand erheblicher Sachschaden.
Motorradfahrerin nach Überholmanöver schwer verletzt
Bereits am Montagvormittag kam es auf der Salzkammergut Straße (B145) im Bereich Lupitsch bei Altaussee zu einem weiteren schweren Motorradunfall.
Eine 60-jährige Motorradfahrerin aus dem Bezirk Liezen war nach einem Überholvorgang aus bislang ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt.
Die Frau wurde vom Motorrad geschleudert und blieb regungslos im Straßengraben liegen.
Nach der notärztlichen Erstversorgung flog der Rettungshubschrauber Christophorus 14 die Schwerverletzte ins Krankenhaus Vöcklabruck.
Die Polizei ermittelt in beiden Fällen den genauen Unfallhergang.




























































