Start Mobilität Wie die Graz Linien auf Coronavirus-Ausbreitung reagieren

Wie die Graz Linien auf Coronavirus-Ausbreitung reagieren

In öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Haltestellen gilt die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Graz Linien Strassenbahn

Auf Basis der neuen Covid-19-Verordnung ändern die Graz Linien ihren Fahrplan ab Samstag, 7. November 2020.

  • Die Graz Linien fahren tagsüber weiterhin den Normalfahrplan
  • Einzelne Einschubfahrten zu Höheren Schulen (HAK, HTL, Bulme etc.), welche im Home Schooling sind, werden ab Mittwoch, 4.11.2020, eingestellt.
  • Montag bis Samstag fahren die Graz Linien ab ca. 20 Uhr alle 30 Minuten ab Jakominiplatz (derzeit alle 15 bzw. 20 Minuten). Die letzte Abfahrt bleibt unverändert um 23:30 Uhr, um auch die Anschlüsse zu den S-Bahnen zu sichern. Zu den Zeiten des 30-Minuten-Takts werden alle Fahrzeuge sich zu einem „Taktknoten“ treffen, um das Umsteigen sicherzustellen.
  • An Sonntagen fahren die Graz Linien ganztags alle 30 Minuten
  • Der Nachtbusbetrieb wird eingestellt.

In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Pflicht Mund-Nasen-Schutz zu tragen

Schutzmaske Graz

Personen ohne Mund-Nasen-Schutz (MNS) dürfen  keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Die MNS-Pflicht wird von der Polizei bzw. von den Kontrolleuren der GPS kontrolliert.

  • Der Mund-Nasen-Schutz wird in den Öffis nicht zur Verfügung gestellt: Fahrgäste müssen diesen Schutz eigenverantwortlich mitbringen.
  • Auch an Haltestellen, auf Bahnsteigen und in Bahnhöfen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Wenn kein Mund-Nasen-Schutz als Maske zur Verfügung steht, kann zum Beispiel auch ein Schal oder ein Halstuch verwendet werden. Nase und Mund müssen aber bedeckt sein. Ab 3. November gelten Gesichtsvisiere nicht mehr als Mund-Nasen-Schutz.
  • Die Maskenpflicht für LenkerInnen gilt nur beim Betreten des Kundenbereichs in öffentlichen Verkehrsmitteln: Der vom Fahrgastraum abgetrennte Bereich (Fahrkabine) ist nicht umfasst. Holding Graz MitarbeiterInnen, die im öffentlichen Verkehrsmittel direkten Kundenkontakt haben, werden Masken tragen.

Wir bleiben bei der Festlegung des Mindestabstandes in Öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur in absoluten Ausnahmesituationen, wenn dies aufgrund des fehlenden Platzangebots nicht umsetzbar ist, kann dieser ausnahmsweise unterschritten werden. Denn dafür kann der Fahrgast nichts. Uns ist aber sehr wichtig: Es bleibt bei einem Meter Mindestabstand und bei der Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

so Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Klimaschutzministerin Leonore Gewessler im Frühjahr:

Die Öffentlichen Verkehrsmittel waren in der Krise das Rückgrat unsere Mobilität. Wichtig ist auch hier – nehmen wir aufeinander Rücksicht. Abstand halten ist die oberste Priorität. Damit alle gut und vor allem gesund an ihr Ziel kommen, haben wir mit der Fahrgastcharta eine Richtlinie erarbeitet, die einen sichere Benützung der Öffis ermöglicht. Wir verdichten laufend das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und beobachten die Situation genau.


Weitere Maßnahmen gegen die Coronavirus-Ausbreitung:

  • Öffnung aller Türen in Öffis bei Haltewunsch: Wenn ein Haltewunsch besteht ( ein Druckknopf betätigt wurde) oder ein Fahrgast an einer Haltestelle einen Mitfahrwunsch signalisiert (an der Haltestelle steht), dann sind von den FahrerInnen der Busse und Niederflurstraßenbahnen alle Türen automatisch zu öffnen. Ausnahme sind ältere Bim-Garnituren der Serien 500 und 600 (keine zentrale Öffnung möglich).

Quelle: www.holding-graz.at/holding-graz/news/coronavirus-oeffis.html

Foto: Symbolfoto

1 KOMMENTAR

  1. Werter Holding Graz Linien Vorstand, es ist toll, wenn Sie ihre Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer durch die abgeschlossenen Kabinen schützen wollen. – Aber ich stelle mir die Frage, wie sieht der Schutz für die Busfahrerinnen und -fahrer aus, die im Gegensatz zu den Straßenbahnfahrern noch Karten verkaufen müssen, keine abgeschlossene Kabine haben und die vordere Türe, wie alle anderen auch, öffnen müssen?? Hier muss es jedenfalls auch ausreichenden Schutz für ALLE Busfahrerinnen und -Fahrer geben!!! Bitte bedenken Sie das bei allem Respekt auch, denn auch sie haben Familien, Freunde, Verwandte und Bekannte!! Vielen Dank!

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