Start Mobilität Eustacchio: Autos sollen in Grazer Innenstadt unter die Erde

Eustacchio: Autos sollen in Grazer Innenstadt unter die Erde

Auto Pläne von Eustacchio für Innenstadt

Unter dem Titel „Meine Idee für Graz – Innenstadt neu gedacht“ präsentierte heute der Grazer FPÖ-Chef Mario Eustacchio seine Pläne über eine neue Raumaufteilung in der Grazer Innenstadt. Diese sehen so aus:

  • Werden beide murbegleitende Kai-Straßen unterflur bzw. als Tunnel geführt, entstehen großzügige Flächen für Fußgeher, Radwege sowie Grünraumgestaltung.
  • Ein- und Ausfahrten beschleunigen den Verkehrsfluss: Keine Ampelstaus sowie Verbesserung der Zufahrten in die fünf Tiefgaragen am Andreas-Hofer-Platz und in die Kastner-Garage sowie jenseits der Mur am Mariahilferplatz, in die Kunsthausgarage und am Nikolaiplatz.
  • Der Nord/Süd-orientierte innerstädtische Verkehr wird verbessert.
  • Das Radwegenetz links und rechts der Mur wir massiv erweitert – die Wickenburggasse wird optimal angebunden.
  • Neue und große zusammenhängende Plätze werden geschaffen: Der Nikolaiplatz wird zum teilüberdachten Platz für Veranstaltungen, Lesungen und Kleinkunst. Mariahilferplatz und Kunsthausvorplatz werden aufgewertet und sind Ausstellungsraum für permanente oder temporäre Freiluft-Kunstinstallationen. Das belebe nicht nur die Innenstadt, sondern verbindet beide Murufer-Seiten miteinander und schaffe Attraktion für Touristen, Innenstadtbewohner, für alle Grazer.
  • Die kleine Neutorgasse wird zu Fußgängerzone.
  • Der Kapistran-Pieller-Platz wird zum Treffpunkt für Familien.
  • Ein Murraum-Erlebnis und eine Grünraum-Oase mitten im Stadtviertel entsteht. Das erzeugt wichtige Frischluftzufuhr und Kühleffekt durch schattenspendende Bäume, es entstehen großzügige Grüninseln mit Alleen.
  • Das rechte Murufer wird zur Freifläche für alle Menschen, mit mehr Platz für Rad- und Fußwege sowie Sitzgelegenheiten.
  • Der Andreas-Hofer-Platz wird zu einem Platz mit Wasserflächen und Spielbereichen.
  • Deckpromenaden schaffen noch mehr Freizonen, laden zum Verweilen ein und bieten einen sensationellen Blick auf den Schloßberg und die UNESCO-Weltkultur Altstadt.

 

Die Konsequenz der Innenstadtentflechtung über die Neutorgasse/Tegetthofbrücke sei nach dem Vizebürgermeister, den Autoverkehr unter dem Andreas-Hofer-Platz zu führen und somit der Bim freie Fahrt zu ermöglichen. Weiters führt er aus:

Dieser Ausblick bedeutet Gleichberechtigung für alle Verkehrsteilnehmer, bedeutet Erweiterung der Grazer Innenstadt, bedeutet Integration des Murraumes ins Zentrum und schafft eine urbane und naturnahe Oase mitten in der Grazer City. Meine Idee steht für mehr Raum für uns Grazer und unsere vierbeinigen Begleiter, aber auch für Graz-Besucher und Touristen, sie steht für die Belebung der Innenstadt sowie für einen einzigartigen Blick auf den Schloßberg und die Grazer Altstadt.

Diese Neugestaltung sei eine Aufwertung für die angeschlagene Innenstadtwirtschaft sowie Innenstadt-Hotellerie. Cafés und Geschäftserweiterungen würden zusätzlich beleben und Frequenz schaffen.

Bilder: R1 © Eustacchio

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