Start Steiermark Wohnungsbrand in Knittelfeld fordert ein Todesopfer

Wohnungsbrand in Knittelfeld fordert ein Todesopfer

Wohnungsbrand Knittelfeld
Foto Thomas Zeiler / Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld

Ein Wohnungsbrand in der Innenstadt von Knittelfeld hat am Sonntag, 8. Februar 2026, ein Todesopfer gefordert. Inzwischen liegen erste Ergebnisse der Ermittlungen zur Brandursache vor. Ein Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer bereits gegen 6.00 Uhr früh in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrparteienhauses aus. Eine Nachbarin bemerkte starke Rauchentwicklung und alarmierte die Einsatzkräfte. Gegen 9.20 Uhr rückten die Feuerwehren Knittelfeld und Apfelberg zum Einsatz aus. Bereits während der Anfahrt rüsteten sich die Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz aus.

Nach dem gewaltsamen Öffnen der Wohnungstür fanden Feuerwehrleute eine leblose Person am Boden des Wohnzimmers. Der Mann wurde umgehend ins Freie gebracht und an das Rote Kreuz sowie eine Notärztin übergeben. Trotz intensiver Reanimationsversuche konnte nur mehr der Tod festgestellt werden. Bei dem Opfer handelt es sich um den 48-jährigen Bewohner der Wohnung, der dort alleine lebte.

Neben dem Roten Kreuz und der Polizei standen die Feuerwehren Knittelfeld und Apfelberg mit insgesamt 29 Einsatzkräften im Einsatz.

Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen

Brandermittler und Tatortbeamte des Landeskriminalamt Steiermark nahmen umgehend die Ermittlungen auf. Diese ergaben, dass der Brand seinen Ausgang in der Küchenzeile nahm. Laut Spurenlage wollte der Mann in den Nachtstunden offenbar eine Pizza zubereiten und schaltete dazu das Backrohr ein. Dabei dürfte unbeabsichtigt auch das Ceranfeld auf die höchste Stufe aktiviert worden sein. Ein darauf abgestellter Toaster aus Kunststoff begann zu rauchen und löste in weiterer Folge den Brand aus.

Ein Fremdverschulden konnte aufgrund der bisherigen Ermittlungen ausgeschlossen werden. Die Staatsanwaltschaft Leoben gab den Leichnam nach der kriminalpolizeilichen Leichenbeschau zur Bestattung frei. Die Angehörigen des 48-Jährigen wurden mittlerweile vom Tod des Mannes verständigt.

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