Große Anerkennung für Einsatzkräfte und Sicherheitsprojekte aus der Steiermark: Beim Österreichischen Sicherheitspreis am Freitagabend in Raaba wurden mehrere steirische Initiativen ausgezeichnet. Den ersten Platz in der Kategorie „Außergewöhnliche Leistungen“ erhielt das Kriseninterventionsteam Steiermark (KIT) für seinen umfangreichen Einsatz nach dem Schoolshooting in Graz.
Die Auszeichnungen vergaben das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) und die Landespolizeidirektion Steiermark im Rahmen eines Galaabends in der Raiffeisen Landesbank. Eine Jury wählte aus Einreichungen aus ganz Österreich die Preisträger in fünf Kategorien aus.
KIT Steiermark erhält ersten Platz
Besonders im Mittelpunkt stand das KIT Steiermark. Das Kriseninterventionsteam unterstützt Menschen unmittelbar nach außergewöhnlich belastenden Ereignissen und betreut auch Einsatzkräfte nach schwierigen Einsätzen.
Nach dem Schoolshooting war das Team besonders stark gefordert. Innerhalb von 18 Tagen arbeiteten täglich bis zu 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an insgesamt 82 verschiedenen Einsatzorten.
Unter der Einsatzleitung von Cornelia Forstner, Leiterin der Koordinationsstelle KIT-Land Steiermark, betreuten haupt- und ehrenamtliche Kräfte unter anderem Betroffene, Angehörige, Einsatzkräfte und Bildungseinrichtungen.
Für diese Arbeit erhielt das KIT den ersten Platz in der Kategorie „Außergewöhnliche Leistungen“.
Weitere Preise gehen in die Steiermark
Auch andere steirische Projekte schafften es unter die ausgezeichneten Initiativen.
Johannes Wonisch von der Landespolizeidirektion Steiermark erreichte mit seiner Arbeit für GEMEINSAM.SICHER ex aequo den dritten Platz in der Kategorie „Außergewöhnliche Leistungen“. Wonisch engagiert sich seit vielen Jahren für die Initiative und war unter anderem an Projekten zur Verkehrssicherheit rund um Schulen sowie an „Coffee with Cops“ beteiligt.
In der Kategorie „Gelebte Sicherheitspartnerschaft“ ging der zweite Platz an den Red Bull Ring und Anja Tropper für die Zusammenarbeit bei Großveranstaltungen.
Auch Graz war beim Thema Cybersicherheit vertreten: Das Projekt „Cyberresiliente Wasserversorgung Graz“ der Holding Graz mit Alexander Hintz erreichte ex aequo den zweiten Platz in der Kategorie „Besondere Leistungen um digitale Sicherheit“.
Auszeichnungen in fünf Kategorien
Neben außergewöhnlichen Leistungen vergab das KSÖ Preise für Sicherheitspartnerschaften, digitale Sicherheit und Präventionsarbeit. Außerdem zeichnete die Jury mehrere besonders bemerkenswerte Rettungsaktionen aus.
Bei der Gala war auch Innenminister Gerhard Karner anwesend. Durch den Abend führte die ehemalige Wettermoderatorin Christa Kummer, für die musikalische Begleitung sorgte ein Ensemble der Polizeimusik Steiermark.
Karner würdigte die Arbeit der ausgezeichneten Personen und Organisationen und betonte die langjährige Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich.

























































