Ein schwerer Verkehrsunfall in Brodersdorf im Bezirk Graz-Umgebung endete tödlich. Ein 19-jähriger Autofahrer war am Samstagmorgen mit seinem Pkw von der B65 abgekommen, über eine Böschung abgehoben und frontal gegen ein Mehrparteienhaus geprallt. Der junge Mann erlitt schwere Verletzungen. Wie die Polizei nun mitteilte, ist der 19-Jährige im LKH Graz verstorben.
Zeugen berichten von stark überhöhter Geschwindigkeit
Der 19-Jährige fuhr am Samstag gegen 5:15 Uhr auf der B65 von Gleisdorf kommend in Richtung Eggersdorf.
Laut Zeugen überholte er kurz vor Brodersdorf mit stark überhöhter Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge.
Im Ortsgebiet kam sein Pkw rechts von der Straße ab. Das Auto fuhr über eine Erderhebung auf einer Wiese, hob dadurch ab und prallte anschließend frontal gegen ein Mehrparteienhaus.
Auto durchbricht Wand einer Wohnung
Die Wucht des Aufpralls beschädigte das Gebäude massiv. Der Pkw durchbrach die Außenwand einer Erdgeschosswohnung und kam teilweise in der Wohnung sowie teilweise außerhalb des Gebäudes zum Stillstand.
Die Lage des Fahrzeugs erschwerte den Einsatzkräften den Zugang zum schwer verletzten 19-Jährigen.
Die Feuerwehren Haselbach und Ludersdorf mussten für die Rettung das Dach des Unfallfahrzeugs technisch abnehmen. Anschließend versorgten Rettungskräfte und eine Notärztin den jungen Mann.
Er kam mit schweren Verletzungen ins Universitätsklinikum Graz.
19-Jähriger stirbt im LKH Graz
Am Montag gab die Polizei die traurige Entwicklung bekannt: Der 19-Jährige ist im LKH Graz verstorben.
Damit endete der schwere Unfall zwei Tage später tödlich.
Alkohol und Suchtgiftutensilien im Fahrzeug gefunden
Bei der Durchsuchung des Unfallautos fanden die Polizisten Alkohol und Suchtgiftutensilien.
Ob und in welchem Ausmaß diese Funde mit dem Unfall in Zusammenhang stehen, geht aus den bisherigen Informationen der Polizei nicht hervor.
Bewohner schlief im Nebenzimmer
Zum Zeitpunkt des Aufpralls schlief der Bewohner der betroffenen Erdgeschosswohnung in einem Nebenzimmer. Er wurde durch den Unfall geweckt, blieb jedoch unverletzt.
Das Mehrparteienhaus wurde durch den Aufprall so stark beschädigt, dass zunächst Einsturzgefahr bestand. Die Landeswarnzentrale zog deshalb einen Statiker hinzu. Der Bewohner konnte vorerst nicht in seiner Wohnung bleiben.




























































