Zwei schwere Verkehrsunfälle haben am Samstagabend, 7. November 2026, in der Süd- und Südoststeiermark einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Auf der B74 bei Graschach kam ein 20-jähriger Autofahrer ums Leben, nachdem sein Wagen gegen ein Brückengeländer geprallt und in ein Bachbett gestürzt war. Nur knapp zwei Stunden zuvor hatte sich im Bezirk Südoststeiermark ein ähnlicher Unfall ereignet. Dort überlebte ein 29-Jähriger schwer verletzt.
B74 bei Graschach: 20-Jähriger stirbt nach Aufprall gegen Brückengeländer
Gegen 23 Uhr war ein 20-jähriger Mann aus dem Bezirk Deutschlandsberg mit seinem Auto auf der B74 unterwegs. Er fuhr von Dietmannsdorf in Richtung Gleinstätten.
Kurz vor Graschach geriet sein Pkw bei Straßenkilometer 21,8 in einer Rechtskurve aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite und kam von der Straße ab.
Das Fahrzeug fuhr zunächst auf eine Betontrennwand auf und kollidierte anschließend mit einem Brückengeländer. Schließlich stürzte der stark beschädigte Wagen in das angrenzende Bachbett.
Sicherheitsgurt reißt bei Kollision ab
Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass laut Polizei der Sicherheitsgurt des Fahrers abriss. Der 20-Jährige wurde aus dem Auto geschleudert und blieb vor dem Wrack im Bachbett liegen.
Ein Ersthelfer reagierte sofort. Er zog den Schwerstverletzten aus dem Bachbett ans Ufer und begann mit den Hilfsmaßnahmen.
Kurz darauf trafen Rettungsdienst und Notarzt ein. Die Einsatzkräfte versuchten, den jungen Mann wiederzubeleben. Trotz der Reanimationsmaßnahmen erlag der 20-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die Freiwilligen Feuerwehren Dietmannsdorf und Deutschlandsberg übernahmen die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Insgesamt standen 23 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.
Kirchbach-Zerlach: 29-Jähriger prallt gegen Baum und stürzt in Bach
Bereits gegen 21:15 Uhr hatte sich auf der L203 im Bezirk Südoststeiermark ein weiterer schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Ein 29-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk war von Kirchbach in Richtung St. Stefan im Rosental unterwegs.
Im Ortsgebiet von Glatzau überholte er ein anderes Fahrzeug. Nach Angaben der Polizei verlor er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen.
Der Pkw kam links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Anschließend stürzte das Auto ebenfalls in ein angrenzendes Bachbett.
Vier Feuerwehren befreien eingeklemmten Fahrer
Der 29-Jährige wurde beim Aufprall schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt.
Vier Feuerwehren rückten zur Unfallstelle aus und befreiten den Mann aus dem beschädigten Auto. Notarzt und Rettungsdienst übernahmen die medizinische Erstversorgung.
Anschließend brachten die Rettungskräfte den Schwerverletzten in das LKH Feldbach.
Da nach dem Unfall Betriebsflüssigkeiten in das Bachbett gelangen konnten, errichteten die Feuerwehrleute eine schwimmende Ölsperre. Damit sollten sie eine mögliche Verunreinigung des Gewässers verhindern.























































