Der Fall der getöteten Katze in Admont ist offenbar geklärt. Ein 67-jähriger Mann aus dem Bezirk Liezen hat gegenüber der Polizei gestanden, das Tier erschossen und anschließend an ein Holzkreuz geschraubt zu haben. Als Motiv gab er an, dass ihn die Katze gestört habe. Die Ermittler stellten außerdem eine illegal besessene Langwaffe sicher.
Katze störte ihn: 67-Jähriger gesteht Tötung
Der Fall hatte Ende Oktober für großes Entsetzen gesorgt. Am Morgen des 14. Oktober 2026 entdeckten Passanten im Admonter Ortsteil Aigen eine tote schwarze Katze, deren Körper an einer etwa einen Meter hohen, kreuzförmigen Holzkonstruktion befestigt war.
Eine tierärztliche Untersuchung ergab damals, dass das Tier offenbar noch zu Lebzeiten gequält und anschließend erschossen worden war.
Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Polizei nun, einen Tatverdächtigen auszuforschen. Der 67-Jährige aus dem Bezirk Liezen zeigte sich bei seiner Einvernahme geständig.
Seinen Angaben zufolge fühlte er sich durch die Katze gestört. Deshalb habe er das Tier mit einer Langwaffe erschossen und den Körper danach mit Schrauben an einem selbst gebauten Kreuz befestigt.
Illegale Schusswaffe sichergestellt
Im Zuge der Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass der Mann die verwendete Langwaffe illegal besessen hatte.
Die Beamten stellten die Waffe sicher und sprachen gegen den 67-Jährigen ein vorläufiges Waffenverbot aus.
Der Tatverdächtige muss sich nun wegen seines Handelns verantworten. Die Polizei zeigt ihn sowohl bei der Staatsanwaltschaft Leoben als auch bei der Bezirkshauptmannschaft Liezen an.
10.000 Euro Belohnung nach Tierquälerei ausgesetzt
Nach Bekanntwerden des Falls hatte Maggie Entenfellner, Leiterin der „Krone“-Tierecke, eine Belohnung von 10.000 Euro für den entscheidenden Hinweis zur Ergreifung des Täters ausgesetzt.
Sie reagierte damals mit deutlichen Worten:
„Ich bin entsetzt und fassungslos über diese grauenhafte Tat. Menschen, die ein Tier quälen, ist alles zuzutrauen. Auch daher ist es extrem wichtig, solche abartigen Täter auszuforschen.“

























































